Ein Rezept aus dem Ellmauhof

07. Oktober 2016

Köstliche „Freitagsnidei“ mit Sauerkraut

Gerade jetzt im Herbst, wenn die Tage kürzer werden und die Abende rauer, versammelt sich gerne die ganze Familie am Tisch. Gemeinsam wir der Tag besprochen, Pläne für den nächsten Urlaub werden geschmiedet und es wird – natürlich – nach Herzenslust geschlemmt. Auch bei uns wird es im Herbst etwas ruhiger und es ist wieder mehr Zeit für gemeinsames Kochen und anschließendes Essen. Heute verraten wir ein ganz besonderes Rezept

Freitagsnidei mit Sauerkraut.

Woher der Name genau kommt, wissen wir leider nicht. Vielleicht wurde das Gericht früher, als der fleischlose Freitag im katholischen Glauben noch stärker praktiziert wurde, besonders gerne gegessen. Weitere Namen für die leckeren Nidei sind auch: Damnidei (wegen der Daumedicke) oder Ouschneidnidei (wegen dem Abschneiden der Stücke).

Einkaufsliste:

600 g mehlige Erdäpfel, 200 g Mehl, 2 Eidotter, Salz, etwas geriebene Muskatnuss, Öl zum Ausbacken

Und so geht’s:

Die Kartoffeln kochen, schälen und mit der Kartoffelpresse zerdrücken. Anschließend das Salz, die Eidotter, eine Prise Muskatnuss und das Mehl hinzufügen und rasch zu einem Teig kneten. Danach wird der Teig zu Rollen mit etwa einem Zentimeter Durchmesser geformt.

Von den Rollen ca. 3 cm große Stücke (Nidei) abschneiden und in einer Pfanne mit heißem Butterschmalz herausbraten.

Dazu gibt’s traditionellerweise Sauerkraut*, die Nidei schmecken aber auch hervorragend zu grünem Salat.

Viel Spaß beim Nachmachen und beim Genießen!

* Für das Sauerkraut 2 EL Schmalz in einem Bräter auslassen. Vorm Herd nehmen, 500 g Sauerkraut und 2 gehackte Zwiebeln dazugegeben, anschließend 2 EL gekörnte Brühe darauf streuen. Nun 250 g Speckwürfel dazugeben, mit etwas Zucker bestreuen, mit Wasser angießen und gut durchrühren.

Schmoren Sie das Kraut eine halbe Stunde auf mittlerer Flamme und rühren Sie regelmäßig um. Danach den Bräter in den Ofen stellen und weitere 30 Minuten bei 175°C schmoren. Während der Zeit immer wieder umrühren – sobald das Kraut eine schöne bräunliche Farbe annimmt, kann es gemeinsam mit den Nidei heiß serviert werden.


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