1. Mai: Geschichte & Maifest

29. April 2016

Auch wenn sich der Frühling da und dort noch von der einen oder anderen kalten Brise ärgern lässt, so steht sie doch direkt vor der Tür – die warme Zeit mit vielen lustigen Festen und sommerlichen Bräuchen rund um das Familienresort Ellmauhof. Der 1. Mai spielt im Salzburger Pinzgau nicht nur eine große Rolle, wenn man an seine Geschichte als Staatsfeiertag denkt, sondern er hat auch einen fixen Platz im Brauchtumskalender.

Österreichischer Staatsfeiertag

Der Tag des 1. Mai wurde in Österreich nach dem Ende des 2. Weltkriegs zum Staatsfeiertag erklärt. Von diesem Zeitpunkt an konnte das Österreichische Volk einen Tag im Kalender markieren, an dem das aktive Arbeiten zur Nebensache wird und die Arbeitergemeinschaft in den Mittelpunkt rü

ckt. Deshalb trägt dieser Feiertag auch den Namen "Tag der Arbeit". Angefangen hat alles in Australien und Nordamerika mit Demonstrationen der Arbeiterbewegung für die Durchsetzung eines Achtstundentages. Am 1. Mai 1890 beteiligte sich auch die Österreichische Arbeiterschaft. Bis heute veranstalten die Sozialdemokraten in ganz Österreich Kundgebungen und Volksfeste.

Der Maibaum

Schon lange bevor die Arbeiterbewegung den 1. Mai als „Protest- und Gedenktag“ ausrief, spielte dieser Tag eine wichtige Rolle im ländlichen Laben. Bis zur Verehrung germanischer Waldgottheiten führt die Tradition des Maibaumes zurück. Auch im modernen Österreich ist es üblich, am Vorabend des 1. Mai auf dem Dorfplatz einen Maibaum als Fruchtbarkeitssymbol zu errichten. Maibaumkraxeln, das Stehlen des Maibaumes oder Maiumzüge mit Blaskapellen sind in den meisten Regionen Österreichs lebendige Bräuche.

Der Maibaum und das Maibaumaufstellen haben auch im Pinzgau eine lange Tradition. Der Maibaum als Zeichen für das Leben, das Neuerwachen und Wachsen der Natur im Frühling. Der Maibaum wird kurz vor dem 1. Mai gefällt und an einem geheimen Ort versteckt. Wird nämlich der Baum in dieser Zeit gestohlen, kommt das Auslösen teuer. Ein gestohlener Maibaum muss durch eine ordentliche Menge Bier und Essen ausgelöst werden - schlimmer aber ist der Spott, den ein gestohlener Maibaum mit sich bringt. Das Maibaumstehlen ist mitunter sogar genau geregelt. So besagt das Gesetz unter anderem, dass keine Gewalt angewendet und der Baum nicht beschädigt werden darf.

Der Stamm des Baumes wird mit Rindenschnitzereien, Girlanden und Kränzen geschmückt. Am 1. Mai wird der Baum dann im Ort aufgestellt und ein geselliges Fest wird gefeiert.

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