Osterbräuche im Salzburger Land

17. April 2014

„Ein tiefer Sinn wohnt in den alten Bräuchen.“ (Friedrich von Schiller)

Das Fest zur Auferstehung Christi wird in den Alpenregionen von vielen Traditionen und Bräuchen begleitet. Anlässlich des nahenden Osterfestes hat Ihnen das Team vom Familienresort Ellmauhof die bekanntesten Bräuche aus der Region rund um Saalbach Hinterglemm zusammengestellt, um einen Einblick in bäuerliche Brauchtümer & Traditionen zu ermöglichen.

Das Beichten

2 Wochen vor dem Palmsonntag gab der örtliche Pfarrer die Beichttage bekannt, so wussten Bauern über den Beichttag ihrer Knechte und Mägde bescheid, da an diesem Tag für die Dienstboten arbeitsfrei war. Mit einem „Beichtbild“ erhielten die Knechte und Mägde den Beweis für den Besuch beim Pfarrer welchen sie dem Bauer vorlegen mussten.

Aufgrund eines ledigen Kindes mussten einige Mütter beim Pfarrer öffentlich vor der Kirchentür um „Abbitte“ ansuchen. Bis zu diesem Zeitpunkt durften Frauen mit unehelichen Kindern nicht die Kirche betreten. Väter wurden von diesem Brauch verschont.

Das Ratschen

In den Osterfeiertagen verstummen die Kirchenglocken weil sie nach Rom zum Papst „fliegen“. Um den Dorfbewohnern dennoch die Kirchzeiten zu übermitteln laufen Kinder mit hölzernen Ratschen durchs Dorf und ersetzen das Glockengeläut.

Die Speisenweihe

Die Frauen der einzelnen Familien gestalten hübsche Osterkörbe mit traditionellen Speisen wie Osterfleisch, Eier, Osterbrot etc., um diese dann am Ostersonntag in der Kirche segnen zu lassen. Vor allem in Österreichischen Gebirgsregionen wie Saalbach Hinterglemm ist der Brauch immer noch einer der wichtigsten Ostertraditionen und leitet das Ende der Fastenzeit ein.

Das Weihfeuer

In der christlichen Osternacht wird vor der Kirche ein Feuer entzündet welches die Auferstehung Jesu Christi symbolisiert. Traditionell werden Osterkerzen mit diesem geweihten Feuer entzündet. Dieser Brauch wird im Salzburger Lungau immer noch gelebt.

Der Ostermontag

Bei Bauern war in früheren Tagen der Montag für Hochzeiten üblich und dieser Brauch wurde bis in die 1970er praktiziert. Besonders beliebt waren der Montag nach Ostern, der Faschingsmontag oder ein Montag im Herbst.

Der Palmumzug

Mit Palmzweigen, einem jüdischen Huldigungssymbol, wurde damals der Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem gefeiert. In ländlichen Regionen werden die Palmzweige mit Palmkätzchen ersetzt und dienen auch als häusliches Segenssymbol.

Wie Sie sehen gibt es einige interessante und auch regionale Bräuche zu Ostern in der alpinen Region von Saalbach Hinterglemm. Auch am Ellmauhof erwartet unsere Gäste ein tolles Osterprogramm und speziell für Kinder gibt es viele lustige Osteraktivitäten.


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